Impuls von Frau Brigitte Wagler 02.06.2020

Wort der Ermutigung

 

„Herr, wie sind deine Werke so groß und viel! Du hast sie alle weise geordnet, und die Erde ist voll deiner Güter.“

Ps. 104,24

Der Psalmist stellt fest, dass  Gott die Erde gemacht hat.

Alles kann nur funktionieren, wenn eine Ordnung dahinter steht.

Sehen wir noch die Schönheit in der Natur und können wir noch darüber staunen?  Die Schönheit der Natur bringt jeden Menschen, der kein abgestumpftes Empfinden hat, zum Staunen und zur Freude – aber nicht unbedingt  zum Lob und Dank Gott gegenüber.

Gott hat geschaffen – die Pflanzen, die Tiere, uns Menschen.

Gott hat alles im Griff. Er schenkt bis heute allen Geschöpfen ihren Lebensraum. Staunen wir und freuen wir uns – oder meckern wir mehr, weil es die gewünschte Obstsorte gerade nicht gibt?

Den Duft der Blumen, den Geschmack der Beeren hat uns Gott zur Freude geschenkt. Es riecht nicht alles gleich, es schmeckt nicht alles gleich – wunderbar!

Wer muss nicht unwillkürlich an das Lied denken: „Du großer Gott, wenn ich die Welt betrachte, die du geschaffen durch dein Allmachtswort, wenn ich auf alle jene Wesen achte, die du regierst und nährest fort und fort…“ von Manfred von Glehn In der Schöpfung, die Gott weise erdacht hat und bis heute gut funktionieren lässt, erkennt der Dichter die Größe Gottes. Er wird bewegt zu Ausrufen der Freude, “dann jauchzt mein Herz dir, großer Herrscher, zu“. Das Herz, die innersten Gefühle und Gedanken, zieht es hin zu Gott. Nicht Menschen werden groß gemacht. Den Namen des Schöpfers sollen wir staunend anbeten.

Am Himmel ist die Größe Gottes noch deutlicher zu erkennen. Gott hat Freude an Schönem. Wie herrlich ist eine Sternennacht in den Bergen, dort erscheinen uns die Sterne noch heller. Die Erforschung des Weltraums ist noch nicht abgeschlossen. Der Weltraum dehnt sich aus und es werden immer neue Sterne entdeckt. Diesen schönen hellen Glanz am Himmel hat Gott uns Menschen zur Freude geschaffen.

Wie klein dagegen ist der Mensch! Und doch äußerst wertvoll für Gott, jeder einzelne und in jedem Alter!

In der 3. Liedstrophe  zeigt uns der Dichter deutlich, was das größte Werk Gottes für die Menschen ist. Die Gnadentaten, die Gott durch seinen Sohn Jesus Christus uns geschenkt hat: Kreuzestod, Sündenvergebung, ewiges Leben. Das wiegt schwerer, das ist viel wertvoller und wichtiger für uns Menschen als die einzigartige Natur mit ihren Wundern. Durch diese Zuwendung  von Jesus zu uns Menschen haben wir wieder Gemeinschaft mit Gott. Wie gut! Aber das Schönste und Herrlichste steht noch aus: Die Begegnung mit dem großen Gott.

In Str.5 heißt es: „…wenn ich von seinem Glanz geblendet steh, anbetend niederfall zu seinen Stufen, den König dort in seiner Schöne seh, dann jauchzt mein Herz dir, großer Herrscher, zu: Wie groß bist du, wie groß bist du!“

Gerade in unsicheren Zeiten geben uns diese Glaubensaussagen Hoffnung über unsere kleinen und großen Alltagsprobleme hinaus. Gott steht zu seinen Zusagen. Er wird seinen angefangenen Weg mit seiner Gemeinde und seinem Volk Israel zu seinem herrlichen Ziel führen. Er allein ist unser Vertrauen wert. Ihm sei Lob und Ehre!

Brigitte Wagler

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